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28.07.2017

+++ NEWS: Bluetooth künftig auch für Mesh-Netzwerke +++ 

News (Archiv 2014)
Wissenschaft & Technik

23.12.2014|Globaler Halbleitermarkt wächst 2014 um fast zehn Prozent

Der weltweite Umsatz mit Halbleiterprodukten ist im Jahr 2014 nach vorläufigen Zahlen auf 353,2 Mrd. US$ angestiegen. 2013 wurden Halbleiter für 322,8 Mrd. US$ global abgesetzt. Das entspricht einem Zuwachs von 9,4 Prozent und ist der größte Zuwachs seit 2010, als der Markt um sage und schreibe 33 Prozent zulegte, bevor er im Jahr 2011 um lediglich nur noch ein Prozent zulegen konnte und im Jahr 2012 mit minus zwei Prozent sogar den Rückwärtsgang einlegte. Größter Anbieter mit einem Umsatz von fast 50 Mrd. US$ und einem Umsatzplus von 6,3 Prozent war in 2014 erneut Intel. Größter deutscher Anbieter mit fast 6,1 Mrd. US$ Umsatz und einem Plus von sogar 17,4 Prozent war Infineon. (Quelle: IHS)

17.12.2014|BSI: Hacker beschädigten deutsches Stahlwerk schwer

Foto: Třinecké železárny

Laut aktuellem Bericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland haben Hacker mittels Spear-Phishing und Social-Engineering-Methoden ein Stahlwerk in Deutschland angegriffen und einen Hochofen massiv beschädigt. Laut BSI starteten die Hacker ihren Angriff auf das Büronetz des Unternehmens und arbeiteten sich dann sukzessive bis ins Produktionsnetz vor. Daraufhin häuften sich die Ausfälle einzelner Steuerungskomponenten oder ganzer Anlagen und mündeten schließlich bei einem Hochofen, der nicht mehr geregelt heruntergefahren werden konnte. Die gesamte Anlage wurde so schwer beschädigt. Die Täter müssen nicht nur im Bereich der klassischen IT-Sicherheit Know-how besessen haben, sondern auch detailliertes Fachwissen zu den eingesetzten Industriesteuerungen und Produktionsprozessen. Der komplette Bericht des BSI mit diesem und weiteren Fällen zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2014 kann unter dem folgenden Link als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik)

04.12.2014|Bluetooth 4.2 mit mehr Performance und IPv6

Die Bluetooth-SIG hat die Version 4.2 des Funkstandards für den Nahbereich verabschiedet. Bluetooth Smart (ehemals Bluetooth Low Energy) soll künftig um den Faktor 2,5 schneller sein. Dies wird durch größere Datenpakete erreicht, die die zehnfache Länge als bisher aufweisen. Zur Datensicherheit ist eine erweiterte Verschlüsselung vorgesehen, die den US-amerikanischen FIPS-Normen entspricht. Für IoT-Anwendungen unterstützt Bluetooth 4.2 mit dem neuen IPSP-Profil IPv6. Bluetooth-Smart-Devices können so direkt via IPv6 und 6LoWPAN auf das Internet zugreifen. Die neue Spezifikation kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden. (Quelle: Bluetooth-SIG)

03.12.2014|Safety Alliance mit Leitfaden für Sicherheitstechnik

Foto: photocase.com

Die Safety Alliance hat einen Leitfaden für Sicherheitstechnik veröffentlicht. Er bietet einen Einstieg in die Technologie sicherer Maschinen, gibt einen Überblick zu Grundlagen der Sicherheitstechnik und erklärt notwendige Maßnahmen im Lebenszyklus einer sicheren Maschine. Dazu werden wichtige Richtlinien, Normen und Vorschriften in der Sicherheitstechnik erläutert. Der mehr als 50 Seiten umfassende Leitfaden kann auf der Homepage der Safety Alliance als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: Safety Alliance)

01.12.2014|Autonomes Fahren mit großem Potential für Softwareentwickler

Autonomes Fahrzeug des Forschungszentrums Informatik FZI in Karlsruhe

Nach einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants wird das autonome Fahren bis zum Jahr 2030 ein zusätzliches Umsatzvolumen von bis zu 40 Mrd. US$ generieren. Softwarelösungen für diese Systeme sollen dabei auf ein Umsatzvolumen von 20 Mrd. Dollar kommen. Dafür seien von Seiten der OEMs und Zulieferer jedoch hohe Investitionen nötig. Ziel sei es bis zum Jahr 2020 erste Fahrzeuge für das hochautomatisierte Fahren auf Autobahnen und bis 2025 in Städten und bis 2030 von Haustür zu Haustür zu entwickeln. Dafür müssen von Herstellern und Zulieferern neue Algorithmen entwickelt werden, die das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer zuverlässig erkennen. Gegebenenfalls müssen zu diesem Zweck Kooperationen mit anderen Technologiekonzernen eingegangen werden, die auf dem Gebiet der Softwareentwicklung führend sind. (Quelle: Roland Berger)

20.11.2014|Unternehmen profitieren von externen Spezialisten

Laut einer Studie des Fraunhoferinstituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sind externe Spezialisten eine Triebfeder für Unternehmen. Sie unterstützen Firmen bei der Entwicklung von Innovationen, helfen beim Ausbau von Geschäftsfeldern in neue Märkte, entschärfen Belastungsspitzen und liefern wertvolle Informationen beim Blick auf die Unternehmensorganisation und deren Aktivitäten. Die vollständige Studie kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden. (Quelle: grenzenlosearbeitswelt.de)

18.11.2014|Studie: Marktanteile 2015 Industrial-Ethernet und klassische Feldbusse

Foto: Wikipedia 

HMS Industrial Networks hat eine Pronose zu den weltweiten Marktanteilen von Feldbus- und Industrial-Ethernet-Lösungen für das Jahr 2015 veröffentlicht. Dabei sollen mit einem Marktanteil von 66 Prozent die klassischen Feldbussysteme weiterhin den Markt dominieren. Als Gründe werden deren Einfachheit und die geringeren Kosten angegeben. Laut Studie wird mit 18 Prozent der Profibus im kommenden Jahr den größten Marktanteil erzielen, gefolgt von Modbus (7%), DeviceNet und CC-Link (jeweils 6%), CANopen (5%), ControlNet (2%) Sercos I & II (2%) und andere Feldbusse (14%). Bei Industrial-Ethernet soll es folgendermaßen aussehen: Profinet und Ethernet/IP (je 8%), EtherCAT (5%), Modbus TCP (3%), Powerlink (2%), Sercos III (1%) und andere Ethernet-Lösungen (einschließlich TCP/IP) sollen auf einen weltweiten Marktanteil von 7 Prozent kommen. (Quelle: Computer & Automation)

26.10.2014|Studie: Eine Million Smart Homes in Deutschland bis 2020

Bis zum Jahr 2020 soll die Anzahl der Haushalte mit intelligenter und vernetzter Technik in Deutschland auf eine Million anwachsen. Im Jahr 2013 waren es rund 315.000 Haushalte. Das ist das Resultat einer Untersuchung im Auftrag der Fokusgruppe „Connected Home“ des IT-Gipfels. Im Mittelpunkt von Smart-Homes stehen technische Verfahren und Systeme in Wohnimmobilien zur Erhöhung von Lebensqualität, Sicherheit und mehr Energieeffizienz. Die Basis dafür bilden vernetzte und ferngesteuerte Geräte für Hausautomation, Smart-Metering, Haushaltsgeräte-Automation sowie vernetzte Unterhaltungselektronik. Um die Ziele zu erreichen, wäre laut Studie jedoch ein konsequenter Ausbau der Breitbandnetze in Deutschland die Voraussetzung. Dann könnte die Millionenmarke sogar bereits 2018 geknackt werden. (Quelle: ZVEI)

24.10.2014|IHS: Sensormarkt für Wearable Devices wächst bis 2019 stark

Platine eines Glukose-Sensors zur kontinuierlichen Blutzuckermessung bei Diabetikern

Laut einer Analyse von IHS wird der Markt für Sensoren für Wearable Devices von weltweit 67 Mio. Stück im Jahr 2013 auf 466 Mio. Sensoren im Jahr 2019 anwachsen. Getrieben wird der Markt dabei laut Studie vor allem von der starken Nachfrage der Konsumenten nach Geräten wie Smartwatches. Weil immer mehr Sensoren in den Wearables verbaut werden, soll der Sensormarkt schneller wachsen als der Markt der Geräte. So prognostiziert IHS für die Geräte auch „nur“ ein Wachstum auf 135 Mio. ausgelieferten Geräten im Jahr 2019 gegenüber 50 Mio. Stück im Jahr 2013. Während im Jahr 2013 durchschnittlich 1,4 Sensoren pro Gerät verbaut wurden, sollen es im Jahr 2019 bereits 4,1 Sensoren sein. (Quelle: EETimes Europe)

07.10.2014|3GPP standardisiert LTE Direct für Device-to-Device

Die Mitglieder des 3GPP-Konsortiums planen für das nächste Release von LTE, die Nahbereichsfunktion LTE Direct für eine direkte Punkt-zu-Punkt-Kommunikation zwischen Endgeräten zu standardisieren. Mit der Technik sollen einzelne Geräte, sog. Beacons, Signalpakete (Expressions) mit einer Länge von 128 Bit periodisch in einen Umkreis von rund 500 Metern verschicken können. Auf der Empfängerseite sollen so zum Beispiel lokale Werbung, Informationen zum Nahverkehr am aktuellen Standort oder das Auffinden von Bekannten in der näheren Umgebung ermöglicht werden. Die Deutsche Telekom testet LTE Direct bereits gemeinsam mit Qualcomm und Huawei. Ein kommerzieller Einsatz ist für das Jahr 2016 geplant. (Quelle: Heise)

19.09.2014|Nur 10 Millionen Deutsche haben Programmierkenntnisse

Foto: photocase.com

Nur 15 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren haben schon einmal mit einer Programmiersprache wie Java, C++ oder PHP entwickelt. Das entspricht etwa zehn Millionen Bundesbürgern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.309 Bundesbürger im Auftrag des Branchenverbands Bitkom im September dieses Jahres. Dabei haben die Jüngeren erwartungsgemäß häufiger Programmiererfahrungen gemacht. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es 28 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen 21 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 10 Prozent. 47 Prozent der Deutschen haben von Java zumindest schon gehört. Bei JavaScript sind es 46 Prozent. Die Programmiersprache Basic kommt auf einen Bekanntheitsgrad von 35 Prozent, und 22 Prozent haben von PHP bereits gehört. Zum Vergleich: 52 Mio. Bundesbürger (74 Prozent) haben Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache. (Quelle: Bitkom)

09.09.2014|Fachausschuss entwickelt Glossar zu „Industrie 4.0“

Im Fachausschuss „VDI/VDE-GMA 7.21 Industrie 4.0“ wird an einheitlichen Definitionen der grundlegenden Begrifflichkeiten, Referenzmodelle und Architekturkonzepte zum Thema „Industrie 4.0“ gearbeitet. Ziel ist das gemeinsame Verständnis der grundlegenden Fachbegriffe und ein Konsens über Referenzmodelle und -architekturen. Im Rahmen von „Industrie 4.0“ sollen Informationstechnologie und Produktion zusammenwachsen. Historisch bedingt existiert jedoch ein ganz unterschiedliches Verständnis wesentlicher Fachbegriffe in den Disziplinen. Aus diesem Grund ist es für die weitere Entwicklung ganz wesentlich, eine gemeinsame Terminologie zu entwickeln. Dabei soll das Rad jedoch nicht neu erfunden werden, sondern es soll auf bestehende Normen und Standards aus den Bereichen IKT und Produktion zurückgegriffen werden. Bis jetzt wurden 19 Begriffsdefinitionen veröffentlicht. (Quelle: Fraunhofer IOSB)

21.08.2014|Massenhaft Geräte mit Sicherheitslücken in der Firmware

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der französischen Universität und Forschungseinrichtung EURECOM hat technische Geräte mit Netzwerkanbindung, darunter Drucker, Router und IP-Cams, auf Sicherheitslücken in der Firmware untersucht. Die Ergebnisse sind erschreckend. Insgesamt wurden 32.356 Firmware-Images untersucht. 693 Images wiesen mindestens eine Sicherheitslücke auf, 326 ergaben Hinweise auf eingebaute Backdoors, 38 bisher unbekannte Sicherheitslücken konnten entdeckt werden, 681 Images werden mit einfach zu knackenden Standard-Accounts ausgeliefert, in 428 Images konnten insgesamt 109 private RSA-Schlüssel ermittelt werden und in 41 Fällen gab es auch gleich das passende Zertifikat dazu. Die Wissenschaftler planen einen öffentlich zugänglichen Webdienst anzubieten, mit dem Firmware-Images automatisch auf Sicherheitslücken geprüft werden können. (Quelle: Heise)

10.08.2014|Studie: „Smart Car – Das Auto der Zukunft“

Foto: photocase.com

61 Prozent der Deutschen fühlen sich laut einer Umfrage des IT-Dienstleisters CSC durch Infotainment-Systeme im Auto abgelenkt und wünschen sich daher einfachere und sichere Bedienkonzepte. Fast zwei Drittel würden dabei eine Sprachsteuerung bevorzugen. Weitere Studienergebnisse: 60 Prozent der Befragten halten den Zugriff auf Musik und Filme über die Cloud für unwichtig, und weniger als 20 Prozent würden auf soziale Netzwerke im Auto zugreifen. Das Smartphone als zentrale Steuereinheit für die Infotainment-Systeme im Auto wird von 67 Prozent abgelehnt. Car2Car-Kommunikation begrüßen 90 Prozent der Studienteilnehmer und versprechen sich dadurch mehr Sicherheit im Straßenverkehr und einen besseren Verkehrsfluss. (Quelle: carIT)

05.08.2014|Bitkom kritisiert PKW-Maut in der geplanten Form

Der Branchenverband Bitkom kritisiert die geplante Umsetzung der PKW-Maut als halbherzig. Wenn schon Maut, dann müsse sie technisch auf der Höhe Zeit sein, den Verkehrsteilnehmern sinnvolle Verhaltensanreize bieten sowie Verkehrswege intelligenter auslasten, zum Beispiel durch angepasste Preismodelle je nach Tageszeit und Verkehrsaufkommen, und dürfe nicht nur dazu dienen, die öffentlichen Einnahmen zu steigern. Bei den aktuellen Plänen, so der Bitkom, könnte eine große Chance für die notwendige Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur durch die Bundesregierung verspielt werden. Ferner sollte eine intelligente Lösung das Verursacherprinzip beachten, anstatt den Preis nach Emissionsklassen zu staffeln. (Quelle: Bitkom)

04.08.2014|Fitness-Armbänder vernachlässigen den Datenschutz

Foto: photocase.com

Sicherheitsexperten von Symantec haben untersucht, wie es um die Datensicherheit von Fitness-Armbändern bestellt ist. Zu diesem Zweck wurde auf Basis des Minicomputers Rhaspberry-Pi ein portabler Bluetooth-Scanner mit Standardkomponenten für rund 75 US-Dollar entwickelt und an öffentlichen Plätzen und sportlichen Großereignissen in Irland und der Schweiz getestet. Die Ergebnisse sind wenig erfreulich. Mit ein paar Scripts und ein bisschen Open-Source-Software konnten Träger von Fitness-Armbändern in der Umgebung relativ einfach geortet, getrackt, überwacht und ausspioniert sowie eindeutig identifiziert werden. Schwachstellen sind unter anderem die unverschlüsselte Übertragung von Passwörtern zwischen Fitness-Armband und Smartphone und das mangelhafte Session-Management. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich die Hersteller von Fitness-Armbändern nicht wirklich Gedanken um den Datenschutz gemacht haben. Die komplette Untersuchung kann bei Symantec als PDF heruntergeladen werden. (Quelle: Symantec)

02.08.2014|Industrie 4.0: Mittelstand schaut bei Fördermitteln in die Röhre

200 Mio. Euro an Fördermitteln hat die Bundesregierung für Projekte im Rahmen von „Industrie 4.0“ zur Verfügung gestellt. Profitiert haben davon aber kaum die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland, also nach EU-Lesart Unternehmen mit 10 bis 250 Mitarbeitern und einem Umsatz zwischen zwei und 50 Mio. Euro, sondern die Großen. Das meldet das Fachmagazin „Markt&Technik“ in seiner aktuellen Ausgabe. Als Ursachen für diese Schieflage werden zu aufwendige Förderanträge, die kleine Unternehmen von vorneherein benachteiligen, sowie die gute Vernetzung der Konzerne mit dem Berliner Politikbetrieb genannt. So sei es ohne die Beauftragung einer Unternehmensberatung einem Mittelständler quasi unmöglich an Fördermittel zu gelangen. Außerdem würden finanzielle Mittel falsch eingesetzt und Projekten zur Verfügung gestellt, die, wenn überhaupt, nur rudimentär etwas mit „Industrie 4.0“ zu tun hätten oder wofür KMU schon längst Lösungen in ihrem Produkt-Portfolio haben. Für ein KMU ist das sehr frustrierend, so dass zu befürchten ist, dass in Zukunft gar nicht erst versucht wird, an finanzielle Förderungen zu gelangen. (Quelle: Markt&Technik 31/2014)

31.07.2014|Autonome Autos auf britischen Straßen ab 2015 zulässig

Foto: photocase.com

Ab Januar 2015 dürfen auf den Straßen Großbritanniens Autos autonom fahren. Zu diesem Zeitpunkt sollen drei Pilotprojekte mit einer Laufzeit von 18 bis 36 Monaten starten, für die sich Städte und Gemeinden um finanzielle Mittel bewerben können. Das hat die britische Regierung beschlossen. Zu diesem Zweck wurde eine Überprüfung der Straßenverkehrsordnung angekündigt. Ursprünglich war die Gesetzesänderung laut Verkehrsministerium bereits für Ende 2013 vorgesehen, verzögerte sich jedoch. Mit dem nun erfolgten Schritt sollen sich neue Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft eröffnen, so verlautet es aus dem Ministerium. Bisher war der Betrieb autonomer Fahrzeuge auf Grund von Rechts- und Versicherungsfragen lediglich auf privaten Straßen im UK möglich. Mit der Gesetzesänderung können Wissenschaftler und Ingenieure auch auf öffentlichen Straßen ihre Konzeptfahrzeuge erproben. Der Fahrer müsse allerdings jederzeit die Kontrolle über das Auto übernehmen können. Komplett autonome Fahrzeuge sollen dann der nächste Schritt sein. (Quelle: BBC)

25.07.2014|Ausgaben für Industrie 4.0 wachsen langsam aber stetig

Nach Schätzungen des Branchenverbands Bitkom sollen die ITK-Ausgaben für Industrie 4.0 der deutschen Unternehmen von 326 Millionen Euro im Jahr 2013 auf rund 2,6 Mrd. Euro im Jahr 2020 steigen. Insgesamt sollen die Unternehmen in den Jahren 2013 bis 2020 fast 11 Mrd. Euro in Industrie 4.0 investieren. Im Jahr 2015 werden Investitionen rund 650 Mio. Euro prognostiziert. Davon sollen 347 Mio. Euro auf IT-Dienstleistungen, 125 Mio. Euro auf Network Services, 105 Mio. Euro auf ITK-Infrastruktur und rund 80 Mio. Euro auf Softwarelösungen für Industrie 4.0 entfallen. Mit Industrie 4.0 wird die Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Informatisierung der klassischen Industrie mit dem Ziel der intelligenten Fabrik bezeichnet. (Quelle: Bitkom)

24.07.2014|IT-Sicherheit: Studie zu Herausforderungen in der Softwareentwicklung

Die größten Herausforderungen für die IT-Sicherheit sind das steigende Entwicklungstempo und die wachsende Komplexität der Software. Unternehmen mit weltweit verteilten Entwicklerteams reagieren darauf verstärkt mit agilen Entwicklungsmethoden und der Verwendung von vorgefertigten Softwarebausteinen. Um auch in Zukunft eine ausreichende IT-Sicherheit gewährleisten zu können, wünschen sich die Entwickler automatische Testwerkzeuge und die Einbettung von entsprechenden Analysewerkzeugen in die Entwicklungsumgebungen. Auch dem Umstand, dass etwa mit Hilfe von Codegeneratoren immer mehr Menschen ohne fundierte Entwicklerausbildung Software erstellen, müsse Rechnung getragen werden. Das sind einige Resultate einer Befragung von 23 Experten für Softwareentwicklung und IT-Sicherheit aus Industrie, Wissenschaft und Behörden durch das IT-Sicherheitszentrum „EC SPRIDE“ an der TU Darmstadt. (Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft)

23.07.2014|Deutsche Verbraucher halten (noch) wenig von Wearables

96 Prozent der Verbraucher in Deutschland halten Datenbrillen, Smartwatches und Fitness-Armbänder für „technischen Schnickschnack, den man nicht benötigt“. Das ist laut Online-Ausgabe des Fachmagazins Computerwoche das Ergebnis einer Befragung von 1.100 Verbrauchern. Am besten schnitten dabei noch die Smartwatches ab. 51 Prozent würden sich dafür entscheiden, wenn sie wählen müssten. Wenig Anklang finden dagegen die Datenbrillen. Für sie würden sich lediglich 17 Prozent der Umfrageteilnehmer entscheiden. 32 Prozent der Befragten würden ein Fitness-Armband wählen. (Quelle: Computerwoche)

14.07.2014|Smart-Home beim Stromverbrauch gar nicht smart?

Foto: photocase.com

Die International Energy Agency (IEA) der OECD in Paris warnt in ihrem jüngsten Bericht vor dem steigenden Energieverbrauch durch vernetzte Geräte im Internet der Dinge. Im vergangenen Jahr kamen die netzwerkfähigen Geräte weltweit auf einen Stromverbrauch von 616 TWh. 400 TWh gingen dabei allein auf das Konto von Geräten im Stand-by-Betrieb. Das entspricht einer Leistung von mehr als 130 Kohlekraftwerken mittlerer Größe. 80 Prozent des Stroms würden heute für die Aufrechterhaltung der Netzwerkverbindung verbraucht. Die IEA prognostiziert in ihrem Bericht, dass der Stromverbrauch von IoT-Devices bis zum Jahr 2025 auf 1140 TWh ansteigt und sich damit fast verdoppeln wird. Würden die Gerätehersteller bei der Entwicklung einen größeren Wert auf die Energieeffizienz ihrer Produkte legen, ließen sich 60 Prozent des Stromverbrauchs einsparen, kritisiert die IEA. (Quelle: International Energy Agency)

03.07.2014|VDMA: Industrielle Bildverarbeitung wächst stark

Der Markt für industrielle Bildverarbeitung ist 2013 in Europa um fast zehn Prozent gewachsen. Das meldet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Für 2014 geht der Verband sogar von einem Wachstum in Höhe von zwölf Prozent aus. Die höchste Nachfrage wurde in 2013 durch den Automotive-Bereich generiert, gefolgt von den Branchen Elektro / Elektronik sowie der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Die größte Nachfrage kommt aus Europa. Die Regionen Asien und Amerika holen aber mit zweistelligen Wachstumsraten auf. Hauptumsatzbringer sind die Bildverarbeitungssysteme, gefolgt von Kameras, Kompaktsystemen und weiterer Komponenten. In Deutschland wurden 2013 1,6 Mrd. Euro mit industrieller Bildverarbeitung umgesetzt. Für 2014 werden fast 1,8 Mrd. Euro prognostiziert. 58 Prozent der Umsätze entfielen 2013 auf den Export. (Quelle: VDMA)

07.06.2014|Industrie 4.0: ahnungsloser Mittelstand?

Foto: photocase.com

Fast zwei Drittel der Fertigungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben noch nichts von „Industrie 4.0“ gehört. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 1000 Unternehmen berichtet das Wirtschaftsmagazin Wirtschaftswoche. Besonders groß sind offenbar die Wissenslücken bei mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern. Bei Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern wüsste immerhin fast jedes zweite Unternehmen Bescheid, und auch 40 Prozent der Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern kenne „Industrie 4.0“. Am informiertesten zeigen sich die Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Am seltensten wüssten die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit dem Begriff „Industrie 4.0“ etwas anzufangen, so das Ergebnis der Umfrage. (Quelle: Wirtschaftswoche)

12.05.2014|Studie: 15 Zukunftstechnologien entscheiden über Deutschlands Zukunft

Bis zu einem Viertel des deutschen Bruttoinlandsprodukts werden im Jahr 2025 von lediglich 15 Zukunftstechnologien abhängen. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Unternehmensberatung McKinsey im Auftrag der “Wirtschaftswoche” durchgeführte Studie. Besonders das Internet der Dinge könnte mit rund 200 Mrd. Euro fast fünf Prozent zum BIP beitragen. Gut aufgestellt ist die deutsche Wirtschaft daneben bei Robotik (2025: 175 Mrd. EUR), alternativen Antrieben (111 Mrd. EUR), autonomes Fahren (59 Mrd. EUR), Hochleistungswerkstoffen und 3D-Druck. Schwächen sieht McKinsey dagegen in Deutschland bei softwarelastigen Anwendungen. Dazu zählen Softwaresysteme, Internet-Anwendungen, Big Data, Cloud-Computing und IT-Sicherheit. (Quelle: Wirtschaftswoche)

30.04.2014|Neuer Datensicherheitsreport von Verizon veröffentlicht

Foto: photocase.com

92 Prozent der 100.000 Sicherheitszwischenfälle aus den letzten zehn Jahren sind auf nur neun Grundmuster zurückzuführen. Das ist die Kernaussage des von Verizon veröffentlichten Reports zur Datensicherheit „2014 Data Breach Investigations Report“. Der Report liefert einen aktuellen Einblick in Cyber-Spionage und DoS-Attacken. Dafür wurden mehr als 63.000 gemeldete Sicherheitsvorfälle ausgewertet. Das 60-seitige Dokument gibt Hinweise, um Bedrohungen aus dem Netz zu begegnen. Es kann als PDF unter dem folgenden Link heruntergeladen werden. (Quelle: Verizon)

14.04.2014|Industrial-Ethernet-Technologien im Vergleich

Das Dokument „Industrial Ethernet Technologies: Overview and Comparison“ der EtherCAT Technology Group (ETG) gibt auf rund 160 Seiten einen umfassenden Überblick und Vergleich der wichtigsten Industrial Ethernet-Standards. Neben EtherCAT werden die Standards Profinet, Ethernet/IP CC-Link IE, Sercos III, Powerlink sowie Modbus/TCP vorgestellt. Laut ETG soll die Übersicht Anwendern dienen, fundierte Entscheidungen auf Basis sorgfältig recherchierter Informationen zu ermöglichen. Das Dokument steht auf der Homepage der ETG zum Download bereit. (Quelle: EtherCAT Technology Group)

10.04.2014|Industrie 4.0 bietet neue Chancen für Europa

Foto: Wikipedia

In Großbritannien (-29%), Frankreich (-20%) und Deutschland (-8%) wurden in den vergangenen zehn Jahren in erheblichem Ausmaß Arbeitsplätze in der Industrie abgebaut. Der weltweite Marktanteil der europäischen Industrie ist dabei in den vergangenen 20 Jahren um mehr als 10% zurückgegangen. Nutznießer dieser Entwicklung waren vor allem die aufstrebenden asiatischen Markteilnehmer sowie Russland, Südamerika und Afrika, die ihren gemeinsamen Marktanteil inzwischen auf 40% steigern konnten. Damit Europa nicht weiter an Boden verliert, sind in den kommenden 15 Jahren erhebliche Investitionen in Höhe von 1.350 Mrd. Euro in neue Technologien zur Verwirklichung von Industrie 4.0 notwendig. Das sind die Resultate der Studie „Industry 4.0: The new industrial revolution“ von Roland Berger Strategy Consultants. (Quelle: Roland Berger)

07.04.2014|VDE sieht weiterhin Ingenieurmangel

In der aktuellen VDE-Trendstudie 2014 klagen neun von zehn Unternehmen und sieben von zehn Hochschulen über Nachwuchssorgen. 94% der befragten Unternehmen und Hochschulen sehen sich in einem wachsenden internationalen Wettbewerb um Nachwuchskräfte. Für 71% gründet die Innovationskraft Deutschlands auf dem hohen Ausbildungsniveau und für 61% auf dem Systemdenken der Ingenieure. 98% der Befragten bescheinigen den Nachwuchskräften in der Elektro- und Informationstechnik ausgezeichnete Berufsperspektiven. Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) wurde 1893 gegründet und hat heute rund 36.000 Mitglieder, darunter 1.300 Unternehmen und 8.000 Studenten. (Quelle: VDE)

06.03.2014|Viele Android-Apps patzen bei Sicherheit und Datenschutz

Laut einer Untersuchung des Fraunhoferinstituts für angewandte und integrierte Sicherheit AISEC von 10.000 beliebten Android-Apps weisen viele Mängel hinsichtlich Datenschutz und Sicherheit auf. 91 Prozent verlangten bei der Installation vom Nutzer den Aufbau einer Internet-Verbindung. Ein Großteil der Apps verschickt beim Start ungefragt persönliche Daten über diese Verbindungen. 69% Prozent der getesteten Apps kommunizieren unverschlüsselt mit der Außenwelt. 448 Apps sendeten eindeutige persönliche Daten wie etwa die International Mobile Equipment Identity (IMEI) an Server im Netz. 1.732 Apps laufen bei jedem Start des Geräts ohne Zutun des Nutzers permanent im Hintergrund. Fast die Hälfte der Apps kann den aktuellen Aufenthaltsort bestimmen. 3.930 Apps lesen den Gerätestatus aus. 26 Prozent der Apps geben zwar vor, eine sichere Internet-Verbindung aufzubauen, schalteten aber die Sicherheitsprüfung des Serverzertifikats ab, was sie angreifbar macht. (Quelle: Fraunhofer AISEC)

25.02.2014|Weltweit mehr als 1.600 CMMI-Begutachtungen im vergangenen Jahr

Foto: photocase.com

Im Jahr 2013 wurden vom CMMI Institute der Carnegie Mellon University in Pittsburgh / USA über 1.600 Unternehmen begutachtet. Gegenüber 2012 bedeutet dies eine Steigerung um 11 Prozent. Damit haben mehr Unternehmen ihren Reifegrad und damit ihre Leistungsfähigkeit begutachten lassen, als jemals zuvor. Fast 40 Prozent der Begutachtungen erfolgten in China. Capability Maturity Model Integration (CMMI) ist eine Familie von Referenzmodellen, um Entwicklungsprozesse zu bewerten und zu verbessern. Insbesondere für das Qualitätsmanagement in der Software-Entwicklung spielt es eine wesentliche Rolle. Die Grundlagen für CMMI wurden bereits 1986 im Auftrag des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums gelegt, mit dem Ziel eines Systems zur Bewertung der Reife von Software-Entwicklungsprozessen. (Quelle: CMMI Institute)

24.02.2014|Absatz von Industrierobotern steigt auf Rekordniveau

Roboter von Kuka mit omnidirektionalem Antrieb

Der weltweite Absatz von Industrierobotern ist im Jahr 2013 mit schätzungsweise 168.000 verkauften Einheiten auf einen neuen Rekord gestiegen. Damit legten die Verkäufe gegenüber 2012 um 5% zu. Besonders stark profitierten die Hersteller von der starken Nachfrage aus Asien und Nordamerika. Der europäische Markt hingegen stagnierte 2013 nach drei ersten schwachen Quartalen, scheint sich nach einer starken Nachfrage in Q4 aber langsam zu erholen. Zwischen 2010 und 2013 ist der Absatz weltweit insgesamt um 12% im Durchschnitt jedes Jahr gewachsen. Getrieben wird das kontinuierliche Wachstum lauf IFR von der technischen Entwicklung im Zusammenhang mit den Markt- und Industrieanforderungen bezüglich Produktqualität, Wettbewerbsfähigkeit sowie sichere Prozesse. (Quelle: IFR International Federation of Robotics)

24.02.2014|Gartner benennt die zehn mobilen Top-Technologien für 2015 und 2016

Die Analysten von Gartner prognostizieren die zehn mobilen Top-Technologien der Jahre 2015 und 2016. Dazu zählen laut Gartner: Entwicklungswerkzeuge für Multiplattform- / Multiarchitektur-Anwendungen, HTML5-Anwendungen, Advanced Mobile User Experience Design, hochpräzise Lokalisierungsysteme etwa für die Indoor-Lokalisierung, Wearable Devices für Sport, Fitness, medizinische Anwendungen u.a., die aufkommenden neuen Wi-Fi-Standards (IEEE 802.11ac, 11ad, 11aq, 11ah), Enterprise Mobility Management (EMM), Mobile Connected Smart Objects, LTE / LTE Advanced sowie Metrics- / Monitoring-Tools zum Testen und Überwachen der Performanz mobiler Anwendungen. (Quelle: Gartner)

22.02.2014|Sicherheit ist für IT-Branche das wichtigste Hightech-Thema

Das ist das Ergebnis der alljährlichen Trendumfrage durch den Branchenverband BITKOM in der IT-Branche. Demzufolge nannten 57 Prozent der befagten Unternehmen die IT-Sicherheit als wichtigstes Thema. Auf den Plätzen folgen Cloud-Computing (49%), Mobile Computing (47%), Big Data (44%), IT-Outsourcing (29%), Social Media / Social Business (28%), Collaboration (25%), BYOD (23%), Enterprise Content Management sowie Industrie 4.0 (jeweils 22%). Damit hat das Thema IT-Sicherheit erstmals seit Jahren das Thema Cloud-Computing als wichtigstes Thema von Platz 1 verdrängt. (Quelle: BITKOM)

13.02.2014|Gute Stimmung in der Karlsruher Wirtschaft

In der Konjunkturumfrage der IHK Karlsruhe beurteilen neun von zehn Unternehmen den Geschäftsverlauf zum Jahresbeginn als gut (43%) oder zufriedenstellend (48%). Lediglich 9% der Unternehmen sind nicht zufrieden mit der geschäftlichen Entwicklung. Der IHK-Geschäftsklimaindex, der die aktuelle und die zukünftige Geschäftslage widerspiegelt, stieg von 124 auf 130 Punkte. Am zufriedensten zeigen sich unternehmensnahe Dienstleister, gefolgt von Bauwirtschaft, Industrie und Großhandel. 38% der Unternehmen rechnen damit, dass sich ihre wirtschaftliche Lage demnächst noch verbessern wird; vorausgesetzt, die Euroschuldenkrise flammt nicht wieder auf. 53% glauben, dass die Geschäftsentwicklung auf dem erreichten hohen Niveau verharrt. 27% der Betriebe planen in diesem Jahr mehr Investitionen. 53% tun dies nicht, und jedes fünfte Unternehmen will die Investitionen zurückfahren oder nicht investieren. Mehr Investitionen sind vor allem in der Industrie und von unternehmensnahen Dienstleistern geplant. (Quelle: IHK Karlsruhe)

12.02.2014|ETSI und CEN einigen sich auf Car2Car-Standards

Foto: photocase.com

Das European Telecoms Standards Institute (ETSI) und das Europäische Komitee für Normung (CEN) haben sich auf einheitliche Standards für die Car2Car-Kommunikation verständigt. Dazu zählen etwa verwendete Funkfrequenzen und Datenformate. Um die Technik weltweit kompatibel zu machen, wird eng mit den zuständigen Gremien in den USA und in Japan kooperiert. Mit ersten Fahrzeugen, die Car2Car-Kommunikation unterstützen, wird bereits im kommenden Jahr auf Europas Straßen gerechnet. Car2Car bezeichnet den Informations- und Datenaustausch zwischen Fahrzeugen, zum Beispiel bei Stau, Unfällen oder Gefahrensituationen wie Glatteis auf der Strecke. Kritiker von Car2Car bemängeln, dass solche Systeme Autofahrer zu einem zu nachlässigen Fahrstil verleiten könnten. (Quelle: Automobilwoche)

04.02.2014|2013 war für die Halbleiterindustrie ein Rekordjahr

Insgesamt wurden elektronische Bausteine für 305,7 Milliarden US-Dollar abgesetzt, soviel wie nie zuvor. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber 2012 von 4,8%. Dabei haben sich die Regionen allerdings sehr unterschiedlich entwickelt. Während der Markt in Nord- und Südamerika stark um 13,1% auf 61,5 Mrd. US$ gewachsen ist, brach er in Japan auch aufgrund von Währungseffekten um 15,2% auf 34,8 Mrd. US$ ein. In Europa ist der Halbleitermarkt 2013 um 5,2% auf 34,9 Mrd. US$ gestiegen und im asiatisch-pazifischen Raum um 7,0% auf 174,4 Mrd. US$. Am dynamischsten hat sich der Markt der Speicherbausteine entwickelt, der um 17,6% auf 67,0 Mrd. US$ zulegen konnte. Größtes Segment bildeten die Logikbausteine mit 85,9 Mrd. US$, deren Umsätze 2013 damit um 5,2% gestiegen sind. (Quelle: Semiconductor Industry Association SIA)

03.02.2014|Der Absatz von Smart-TVs ist 2013 um 55 Prozent gewachsen

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Die Anzahl der verkauften Smart-TVs hat im vergangenen Jahr um 55 Prozent zugelegt. Insgesamt wurden weltweit 76 Millionen Smart-TVs verkauft. Das entspricht einem Anteil von 33 Prozent am Gesamtmarkt für Fernsehgeräte mit Flachbildschirm. In diesem Jahr soll der Anteil auf 44 Prozent steigen; für 2017 wird ein Anteil von 73 Prozent prognostiziert. Smart-TVs zeichnen sich durch Zusatzfunktionen aus dem Computerbereich wie zum Beispiel Internetanschluss, USB, WLAN und HbbTV aus. Smart-TVs sind erst kürzlich aufgrund ihrer Rückkanalfähigkeit in die Kritik geraten, da so personenbezogene Daten über das Nutzungsverhalten der Zuschauer an Hersteller und Programmanbieter übermittelt werden können. (Quelle: Strategy Analytics)

31.01.2014|Sport und Gesundheit treiben 2014 den Markt für Wearable Computing

Während Smart Glasses zwar eine Menge Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit genießen, wird ihnen in 2014 noch kein kommerzieller Erfolg beschienen sein. Davon gehen die Analysten von ABI Research in einer Studie aus. Anders soll es dagegen bei Geräten aus den Bereichen Sport, Healthcare und Activity Tracker aussehen. ABI Research prognostiziert für dieses Jahr bereits einen Absatz von 90 Millionen Wearable Computing Devices auf diesen Gebieten. Als Haupthindernisse für die Massenverbreitung sehen die Analysten allerdings noch ein zu wenig ansprechendes Design, etwa bei Smartwatches, die noch zu geringe Batterielebensdauer, fehlende überzeugende Kaufargumente und die hohen Preise. (Quelle: ABI Research)

27.01.2014|Datenschützer: Warnung vor dem gläsernen Autofahrer

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz des Landes Baden-Württemberg warnt vor dem gläsernen Autofahrer. Mit dem automatischen Notrufsystem eCall, das ab Oktober 2015 in der Europäischen Union für alle neuen Modelle von PKW und leichten Nutzfahrzeugen Pflicht wird, könnte ein Einfallstor für weitere Telematikanwendungen geschaffen werden. So sollen Fahrzeuge in Zukunft auch untereinander Daten austauschen können und mit den Herstellern, Werkstätten, Dienstleistern, der Verkehrsinfrastruktur und mit dem Internet vernetzt sein. Ohne personenbeziehbare Daten sei das aber kaum realisierbar und es drohe der gläserne Autofahrer. Von tauglichen Datenschutzkonzepten und einer tragfähigen Rechtsgrundlage sei bisher noch nichts zu sehen. (Quelle: Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Baden-Württemberg)

22.01.2014|Die Automobilindustrie zeigt sich äußerst innovativ

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Nach Auffassung der Boston Consulting Group (BCG) betritt die Automobilindustrie momentan eine neue goldene Ära der technischen Innovationen und des Fortschritts. Triebfeder für die Entwicklung sind Innovationen in den Schlüsselbereichen Antriebsstrang, Leichtbau, Konnektivität, aktive Sicherheit und Assistenzsysteme. Im Jahr 2013 waren laut BCG unter den weltweit 50 innovativsten Unternehmen 14 Automobilhersteller – 2012 waren es zehn Hersteller und in 2005 erst fünf. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung dieser 14 Hersteller sind dabei seit 2009 jährlich um 8% gestiegen. Bei den Tier-1-Zulieferern gab es in diesem Zeitraum ein jährliches Wachstum von 5%. Neben dem technischen Fortschritt spielen auch rechtliche Vorgaben und gestiegene Erwartungen der Autokäufer eine wesentliche Rolle für die Entwicklung. (Quelle: Boston Consulting Group)

16.01.2014|Kapersky Lab kennt über 200.000 Schadprogramme für Smartphones

Kapersky Lab kennt derzeit 200.857 Schadprogramme für Mobiltelefone und die Anzahl steigt immer noch rapide. Allein in der Zeit von November bis Dezember des vergangenen Jahres wurden 50.000 neue Schadprogramme identifiziert. Am stärksten betroffen (über 98 Prozent) sind Smartphones mit Android-Betriebssystem. Dabei haben es die Angreifer nicht in erster Linie auf Daten abgesehen, sondern auf Geld. Nutzer von Mobile-Banking-Diensten sollten daher besondere Vorsicht walten lassen. (Quelle: Funkschau)

11.01.2014|Deutsche Normungsroadmap Industrie 4.0 erschienen

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Die „DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE“ in Frankfurt am Main hat die erste Version der Normierungsroadmap zu Industrie 4.0 veröffentlicht. Das Dokument soll einen Gesamtüberblick der für Industrie 4.0 relevanten Normen und Spezifikationen bieten. Es werden unter anderem die Ziele der Normungsroadmap erörtert, das aktuelle Umfeld in der Standardisierung und Normung, die Themenbereiche mit Normungsbedarf, und es werden Handlungsempfehlungen für die Normung gegeben. Das rund 60-seitige Dokument steht als PDF auf der DKE-Homepage zum Download zur Verfügung. (Quelle: DKE)

09.01.2014|BITKOM bezieht Stellung in Zuwanderungsdebatte

Der Branchenverband BITKOM weist darauf hin, dass nach wie vor ein hoher Bedarf an Fachkräften im IT-Sektor in Deutschland besteht, der ohne ausländische Fachkräfte nicht gedeckt werden kann. So würden in Deutschland zur Zeit 39.000 IT-Spezialisten fehlen, vor allem Software-Entwickler. Da Deutschland in einem harten internationalen Wettbewerb um Fachkräfte steht, müssten sich die Bewerber jedoch auch willkommen fühlen. Eine öffentliche politische Debatte, wie Zuwanderung verhindert werden könne, wirke da eher abschreckend und würde den Interessen der deutschen Wirtschaft schaden. (Quelle: BITKOM)

08.01.2014|„Smart Data Innovation Lab“ für Wirtschaft und Wissenschaft am KIT

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Mit Unterstützung der Bundesregierung wurde heute am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das Smart Data Innovation Lab gegründet. Ziel der Plattform ist es, durch eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft die Spitzenforschung im Bereich Data Engineering / Smart Data auf den Gebieten von Industrie 4.0, Energie, Smart Cities und personalisierte Medizin zu verbessern und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. Weitere Forschungsgebiete sollen später folgen. Neben dem KIT als Betreiber der Plattform sind zahlreiche namhafte Unternehmen und Forschungseinrichtungen an dem Projekt beteiligt. (Quelle: Smart Data Innovation Lab)

03.01.2014|Studie zur Zukunft des autonomen Fahrens

In der Studie „Emerging Technologies: Autonomous Cars – Not if, but when“ prognostizieren die Analysten von IHS Automotive für das Jahr 2025 einen weltweiten Absatz von 230.000 selbstfahrenden Automobilen. Diese Zahl soll bis 2035 auf 11,8 Mio. verkaufte Fahrzeuge ansteigen. Insgesamt sollen 2035 weltweit bereits nahezu 54 Mio. selbstfahrende Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. Bis 2050 sollen fast alle Fahrzeuge selbstfahrend sein. Laut IHS Automotive werden durch die Technologie die Autopreise zwischen 7.000 und 10.000 US$ im Jahr 2025 steigen. Bis 2035 sollen sich die Aufpreise bei etwa 3.000 US$ bewegen. Im Gegenzug sollen Autounfälle, Verkehrsstaus und Luftverschmutzung durch die neue Technologie drastisch sinken. Größter Absatzmarkt soll 2035 Nordamerika mit 3,5 Mio. Fahrzeugen sein, gefolgt von China (2,8 Mio.) und West-Europa (2,4 Mio.). Als größte Hindernisse bei der Entwicklung sehen die Experten die Zuverlässigkeit der Software und die Cyber-Sicherheit. (Quelle: IHS Automotive)

Umfrage zu selbstfahrenden Autos

Eine im Auftrag des BITKOM durchgeführte repräsentative Umfrage unter 1.008 Bundesbürgern ab 14 Jahren hat ergeben, dass sich bereits jeder dritte Deutsche (37 Prozent) vorstellen kann, künftig ein selbstfahrendes Auto zu nutzen. Bei den unter 30-Jährigen sind es 42 Prozent, bei den über 65-Jährigen 36 Prozent, bei den männlichen Befragten 40 Prozent und bei den Frauen 35 Prozent. 68 Prozent kennen selbstfahrende Autos oder haben bereits davon gehört. (Quelle: BITKOM)

02.01.2014|30C3: Wie vertrauenswürdig sind SD-Karten?

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Auf dem 30. Chaos Communication Congress 30C3 in Hamburg wurde in einer Live-Demo vorgeführt, wie sich in SD-Karten eingebaute Mikrocontroller so umprogrammieren lassen, dass sie für „Man-in-the-Middle“-Angriffe missbraucht werden können, sobald der Nutzer sie in seinem Computer verwendet. Auch könne auf diese Weise der verfügbare Speicher der Karte manipuliert werden, um versteckte Programme für Angriffe auf Zielplattformen zu verwenden. Möglich wäre auch eine Manipulation bereits während des Herstellungsprozesses, um sie zum Beispiel zu Spionagezwecken zu nutzen. (Quelle: Heise)

 

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Dipl.-Inf. Olaf Barheine, Freiberufler/Freelancer, IT-Consultant, Entwickler

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