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Automotive Engineering Network Südwest

Letzte Änderung:
31.01.2012

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Wissenschaft & Technik

Wachstumsmarkt Automobilelektronik
ingenieurbüro barheine
Markt für Automobilelektronik und -elektrik in Mrd. Euro (Quelle: F.A.Z.)

Der Markt für Automobilelektronik und -elektrik wird sich nach Expertenmeinung bis 2015 auf 230 Mrd. Euro nahezu verdoppeln. In den kommenden fünf Jahren werden Fahrspurassistenten, Systemen für die Überwachung des Reifendrucks und zur schlüssellosen Zugangskontrolle sowie den adaptiven Scheinwerfersystemen besonders große Marktpotentiale eingeräumt.

 

19.05.06|Bedeutung von Freiberuflern wächst
Die Projektgruppe VIRKON präsentierte ihre Studienergebnisse zur Bedeutung von Freiberuflern für die Wirtschaft. Demzufolge werden immer mehr wissensintensive Dienstleistungen von extern eingekauft. Parallel hierzu wächst die Zahl der Freiberufler. Nach aktuellen Statistiken sind 4,25 Millionen Erwerbstätige als Einzelunternehmer, Selbständige oder Freiberufler tätig. Jedoch sind sich viele Unternehmen dieses Strukturwandels offenbar nicht bewußt und treffen keine entsprechenden Vorkehrungen. Das sind einige Ergebnisse, die von der Projektgruppe VIRKON im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Zukunft von Freiberuflern präsentiert wurden.
Quelle:
http://www.virkon-projekt.de

 

17.05.06|Auswirkungen der Informationstechnologie
Wie nutzen wir Informations- und Kommunikationstechnologien im Jahr 2020? Dieser und anderer Fragen geht die Zukunftsstudie FAZIT nach. Erörtert werden Auswirkungen der Informationstechnologie auf Arbeitswelt, Freizeitverhalten, Pflege sozialer Kontakte, Zukunft des Automobils sowie auf Bildung und Sicherheit. FAZIT ist ein vom Land Baden-Württemberg gefördertes gemeinnütziges Forschungsprojekt. Die über 100 Seiten umfassende Studie kann als PDF-Dokument unter der angegebenen Adresse heruntergeladen werden.
Quelle:
http://www.fazit-forschung.de

 

15.05.06|Rasantes Wachstum bei M2M-Netzen erwartet
Das schwedische Marktforschungsinstitut Berg Insight sieht in Europa die Anzahl der Geräte, die in Machine-to-Machine-Netzwerke (M2M) eingebunden sind, um Daten über GSM/GPRS auszutauschen, von heute 5 Millionen auf mindestens 25 Millionen im Jahr 2009 anwachsen. Das größte Potential wird bei Geräten zur Fernabfrage von Wasser-, Gas- und Stromverbräuchen gesehen.
Quelle:
http://www.berginsight.com

 

08.05.06|Spezifikation zu ETX 3.0 verabschiedet
Die ETX Industrial Group hat die Version 3.0 des Formfaktors ETX für Computer-on-Modules (CoM) verabschiedet. ETX 3.0 ist vollkommen abwärtskompatibel zur Vorgängerversion. Es bietet nun unter anderem zweifach Serial-ATA, ohne die Pins eines ETX-Steckverbinders zur Nutzung von SATA-Festplatten ändern zu müssen. Außerdem bietet der Standard USB 2.0, das über die vorhandenen ETX-Anschlüsse genutzt werden kann.
Quelle:
http://www.etx-ig.org

 

27.04.06|Studie: Trends im Softwareentwicklungsmarkt 2006
Gute Marktchancen bescheinigt eine Studie der Adesso AG aus Dortmund den deutschen Softwareentwicklungsunternehmen, obwohl verstärkt Anbieter aus Niedriglohnländern auf den deutschen Markt drängen. Für die Studie wurden 156 Unternehmen aller Größenordnungen (mit weniger als 50 bis über 500 Mitarbeitern) aus 15 Branchen befragt. Dabei ging es etwa um Themen wie Aufwand und Leistung von Offshoring, Nearshoring und heimischen Dienstleistern, Stärken deutscher Softwareentwickler oder Potentiale neuer Ansätze wie der MDA in der Softwareentwicklung. Eine Zusammenfassung der Studie kann unter dem angegebenen Link heruntergeladen werden.
Quelle:
http://www.adesso.de

 

27.04.06|Höhere Umsätze bei IT-Freiberuflern
Eine Umfrage der Projektvermittlungsbörse GULP unter 447 IT-Freiberuflern hat ergeben, daß die selbständigen IT-Experten ihre Umsätze im vergangenen Jahr um 16% auf durchschnittlich 99.792 Euro steigern konnten. Jeder dritte Befragte gab an, im vergangenen Jahr einen Umsatz zwischen 80.000 und 120.000 Euro erzielt zu haben. Sechs Prozent hatten über 200.000 Euro Umsatz, aber 11,7% mußten sich mit weniger als 40.000 Euro begnügen. 44% der Befragten erwarten auch für 2006 steigende Erlöse von durchschnittlich 13%. Im ersten Quartal verzeichnete GULP bereits eine um 45% höhere Anzahl von Projektanfragen als im Vorjahreszeitraum.
Quelle:
http://www.gulp.de

 

27.04.06|Leitfaden zum Thema RFID und Datenschutz
Die RFID Task Force der European Expert Group for IT-Security (EICAR) hat einen Leitfaden zum Thema RFID und Datenschutz herausgegeben. Der Leitfaden richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die künftig RFID einsetzen wollen, und soll ein notwendiges Bewußtsein für den Datenschutz schaffen. Im Mittelpunkt stehen datenschutzrechtliche Aspekte beim Einsatz von RFID-Tags. Anhand dreier Szenarien werden Einsatzmöglichkeiten von RFIDs mit jeweiliger datenschutzrechtlicher Bewertung vorgestellt. Der Leitfaden kann direkt auf der Website der EICAR heruntergeladen werden.
Quelle:
http://www.eicar.org

 

25.04.06|Leitfaden zur Softwarequalitätssicherung
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA hat einen neuen Leitfaden zur Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung herausgegeben. Auf 78 Seiten werden anhand von Praxisbeispielen Fragen zu Softwarequalität, Entwicklungsprozessen, Normen und Richtlinien beantwortet, um Entwicklungskosten zu senken und schneller am Markt sein zu können. Der Leitfaden kann beim VDMA-Verlag bestellt werden.
Quelle:
http://www.vdma.org

 

05.04.06|EU-Projekt: Auf dem Weg zum “5-Tage-Auto”
In Zukunft soll die Zeitspanne von der Bestellung bis zur Auslieferung eines neuen Automobils für den Käufer nur noch 5 Tage betragen, statt der heute üblichen 60 Tage. Das jedenfalls ist das Ziel des EU-Projekts ILIPT, was als Akronym für Intelligent Logistics for Innovative Product Technologies steht. Dazu sind vollkommen neue Konzepte für flexible Produktionsstraßen und –methoden nötig, die im Rahmen des Projekts bis Ende 2008 entwickelt werden sollen. Vorbild ist der Computerhersteller Dell, der seine Rechner ganz individuell fertigt, sobald eine Bestellung eingegangen ist. Projektbeteiligte sind zahlreiche europäische Automobilhersteller, Zulieferer und Forschungseinrichtungen.
Quelle:
http://www.ilipt.org

 

05.04.06|Vorstellung von Automotive SPICE™
Die SPICE User Group und The Procurement Forum stellen am 25. April in München offiziell Automotive SPICE vor. Es dient als Modell zur Wirkungsanalyse von Unternehmensprozessen in der Automobilindustrie nach ISO 15504. SPICE steht für Software Process Improvement and Capability Determination und wurde bereits 1998 als technischer Report verabschiedet. Seit kurzem liegt es als internationaler Standard vor. Das Framework dient der Qualitätssicherung bei der Entwicklung von Software.
Quelle:
http://www.automotivespice.com

 

30.03.06|TU München präsentiert neues Nachrichtensystem für unterwegs
Die TU München präsentierte auf der 6. Dienstleitungstagung des BMBF gemeinsam mit der Audi AG das Forschungsprojekt "Mobile Automotive Cooperative Services" (MACS). Auf Basis des digitalen Rundfunkstandards DAB können mit dem System "MACS MyNews" Autofahrer mit ständig aktualisierten Nachrichten versorgt werden. Dabei kann der Fahrer die für ihn interessanten Meldungen automatisch herausfiltern lassen. Das System ist sprachgesteuert und kann über das aus Audi-Modellen bekannte Multimedia-Interface (MMI) bedient werden.
Quelle:
http://www.tu-muenchen.de, http://www.projekt-macs.de

 

22.03.06|Profibus weiter auf Erfolgsspur
Die Profibus Nutzerorganisation (PNO) vermeldet für das Jahr 2005 2,8 Mio. Profibus-Knoten, die weltweit neu installiert wurden. Die PNO blickt damit auf das erfolgreichste Jahr ihres Bestehens zurück. Insgesamt gibt es nun 15,4 Mio. Geräte, die über einen Anschluß an diesen Feldbus verfügen. Bis zum Jahr 2007 rechnet die PNO mit 20 Mio. installierten Knoten.
Quelle: http://www.profibus.de

 

19.03.06|RFID-Experten händeringend gesucht
In der RFID-Branche herrscht ein erheblicher Mangel an Fachkräften – das ist das Ergebnis einer Umfrage der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH unter 90 RFID-Herstellern. Die Hälfte der befragten Unternehmen hält die Situation für problematisch; 76% rechnen für die Zukunft noch mit einer Verschärfung der Lage. Bei den RFID-Anwendern sieht es nicht besser aus: Rund zwei Drittel leiden unter einem Mangel an Spezialisten; 61% rechnen mit einer sich noch weiter verschärfenden Situation.
Quelle:
http://www.vdivde-it.de

 

16.03.06|RFID-Leitfaden für den Mittelstand
Das Informationsforum RFID hat einen praxisorientierten Leitfaden für mittelständische Unternehmen zum Thema RFID herausgebracht. In zehn Fallstudien werden Anwendungsbeispiele aus Unternehmenspraxis und Pilotprojekten vorgestellt und Hilfestellungen für die Einführung von RFID im eigenen Unternehmen gegeben. Der Leitfaden kann auf der Website des Forums heruntergeladen werden.
Quelle:
http://www.info-rfid.de

 

09.03.06|'Open Source'-Technologien für die Automatisierungsindustrie
Das neugegründete Open Source Automation Development Lab (OSADL) hat sich zum Ziel gesetzt, die Standardisierung von Linux und weiterer 'Open Source'-Technologien in der Automatisierungstechnik voranzutreiben. Proprietäre Softwarelösungen und einseitige Abhängigkeiten, die in der Vergangenheit aufgrund der langen Produktlebenszyklen im Investitionsgüterbereich z.B. bei Abkündigungen zu Problemen führten, sollen so in Zukunft vermieden werden. Als Vorbild dient das amerikanische Open Source Development Lab (OSDL), das bereits im Telekommunikationssektor sehr erfolgreich arbeitet.
Quelle:
http://www.osadl.org

 

08.03.06|Wachstumsmotoren Multimedia und Embedded Systems
Laut einer Umfrage des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) unter 1600 technischen Fach- und Führungskräften sehen 52% der Befragten in Multimedia-Anwendungen das größte Wachstumspotential in den kommenden 10 Jahren. 42% erwarten bei den eingebetteten Systemen die besten Marktchancen. Zunehmend Sorge bereitet der Ingenieurmangel in Deutschland. 78% sehen darin die größte Gefahr. Als wichtigste IT-Standorte der Zukunft gaben 30% Indien, 26% China, 20% die USA und 10% Deutschland an.
Quelle:
http://www.vdi.de

 

07.03.06|EU bewilligt Milliarden für ARTEMIS-Projekt
Die Europäische Union hat bis 2010 ein Budget von insgesamt 2,7 Milliarden Euro für das Projekt ARTEMIS bewilligt. ARTEMIS steht für "Advanced Research and Technology for Embedded Intelligence and Systems". Das Projekt hat als Forschungsschwerpunkte Referenzdesigns und -architekturen, Seamless Connectivity und Middleware sowie Entwicklungsmethoden und Tools für eingebettete Systeme. Hauptziele sind die Integration, Kommunikation und Selbstverwaltung der unterschiedlichsten technischen Anwendungen.
Quelle:
http://cordis.europa.eu.int, http://www.artemis-office.org

 

07.03.06|"Open Source"-Jahrbuch 2006
Pünktlich zur CeBIT ist das "Open Source"-Jahrbuch 2006 der Technischen Universität Berlin erschienen. Bereits zum dritten Mal werden wissenschaftliche Artikel und Erfahrungsberichte rund um das Thema "Open Source"-Software präsentiert. Das Buch kann in gedruckter Form bestellt werden oder als PDF-Datei unter der unten angegeben Webadresse heruntergeladen werden.
Quelle:
http://www.opensourcejahrbuch.de/2006/

 

03.03.06|ZVEI erwartet für 2006 kräftig wachsenden deutschen Halbleitermarkt
Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) erwartet für den Halbleitermarkt in Deutschland für dieses Jahr ein Wachstum von 6% auf 12,5 Mrd. Euro. In 2005 hatte das Wachstum in Deutschland lediglich 2,6% betragen. Insbesondere der stetig steigende Elektronikanteil im Automobil wirke sich positiv aus. Weltweit sieht der ZVEI für 2006 ein Wachstum von acht Prozent bei den Halbleitern. Dabei werden die asiatischen Märkte weiterhin überproportional zulegen.
Quelle:
http://www.zvei.de

 

22.02.06|EU-Kommission fordert intelligente Fahrzeuge zur Unfallvermeidung
In der EU fordern jedes Jahr 1,4 Mio. Verkehrsunfälle 40.000 Menschenleben. Dabei könnten nach Angaben der Europäischen Kommission jährlich 4.000 Auffahrunfälle vermieden werden, wenn nur 3% aller Fahrzeuge mit entsprechenden Sicherheitssystemen bis 2010 ausgestattet würden. 1.500 Unfälle könnten jedes Jahr vermieden werden, wenn nur 0,6% aller Fahrzeuge mit Systemen ausgerüstet würden, die den Fahrer bei Überholvorgängen aktiv unterstützen und das Fahrzeug in der Spur halten. Außerdem könnten 30% der tödlichen Unfälle auf Autobahnen und 9% der tödlichen Unfälle insgesamt verhindert werden.
Quelle:
http://europa.eu.int/information_society/activities/esafety

 

10.02.06|Schweizer entwickeln Mini-Roboter
Am Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique (CSEM) mit Hauptsitz in Neuchâtel wurde der "Pocket Robot" entwickelt. Der Mini-Roboter mißt nur 10 cm x 10 cm x 10 cm, hat eine Tragkraft von 10 Gramm und kann Mikrokomponenten mit einer Genauigkeit von 2 µm positionieren. Zum Einsatz könnte der Roboter zum Beispiel in der Uhrenproduktion kommen.
Quelle:
http://www.csem.ch

 

01.01.06|Studie: Probleme mit Kfz-Elektronik verärgern die Autofahrer zunehmend
Auch das Jahr 2005 war weltweit für die Automobilhersteller in Sachen Rückrufaktionen wieder rekordverdächtig. Häufig steckt die Elektronik dahinter. Das verärgert die Autofahrer in zunehmendem Maße. Dies ist das Resultat der Studie "How to master the electronic challenge" von Roland Berger Strategy Consultants. Eine Ursache sind immer komplexer werdende Systeme. In einem modernen Fahrzeug der Oberklasse befinden sich heute bis zu 80 vernetzte elektronische Steuergeräte. Und der Trend hält an: Schon bald werden 90 Prozent der Innovationen von der Elektronik geprägt sein. Der durchschnittliche Wert der Elektronik im Auto liegt heute bereits bei 2.561,- Euro, 1995 waren es 1.338,- Euro, und bis 2015 wird ein Anteil von 3.756,- Euro prognostiziert.
Quelle:
http://www.rolandberger.com

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Dipl.-Inf. Olaf Barheine, Freiberufler, IT-Consultant, Programmierer