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Automotive Engineering Network Südwest

Letzte Änderung:
31.01.2012

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Neuigkeiten

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Wissenschaft & Technik

 

Tux auf der CeBIT

30.09.2008|Open Source wird großes Thema auf der CeBIT 2009
Quelloffene Software spielt für Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Auf der kommenden CeBIT, die vom 3. bis 8. März 2009 in Hannover stattfindet, wird daher in der gesamten Halle 6 die Veranstaltung „CeBIT Open Source“ präsentiert. Neben Informationen zu den neuesten Entwicklungen und Trends rund um das Thema Open Source wird ein umfangreiches Vortragsprogramm geboten. Die Veranstaltung wird unter anderem von der Linux Foundation unterstützt.
Quelle:
http://www.linux-magazin.de

 

26.06.2008|Industrie setzt verstärkt auf Freiberufler
Während bereits von 70 Prozent aller deutschen Unternehmen externe Mitarbeiter in ihren Projekten einsetzt werden, hinkt das produzierende Gewerbe mit 65 Prozent noch ein wenig hinterher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie der Berlecon Research GmbH. Für die kommenden zwölf Monate wird ein Anstieg von Unternehmen mit freien Mitarbeitern auf 80 Prozent prognostiziert. Dabei werden Freelancer vor allem für die Softwareentwicklung und -integration (von 59 Prozent der befragten Unternehmen) benötigt.
Quelle:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

 

Aufbau von Ethernet Powerlink

28.04.2008|Aus 'Powerlink' wird 'Open Powerlink'
Ethernet Powerlink steht ab sofort als offener Quellcode zum Download bereit. Bei Ethernet Powerlink handelt es sich um eine Echtzeiterweiterung für das Ethernet. Hauptanwendungsgebiet ist die Übertragung von Prozessdaten im Bereich der Automatisierungstechnik, wobei Echtzeitfähigkeit durch Erweiterung des Ethernet-Protokolls um einen gemischten Polling- und Zeitscheibenmechanismus erreicht wird. Das Protokoll wird durch die Ethernet Powerlink Standardization Group (EPSG) entwickelt.
Quelle:
http://www.ethernet-powerlink.org

 

21.04.2008|Studie: Großes Markpotential für X-by-Wire
Die Marktforscher von Frost & Sullivan sehen für Europa ein großes Marktpotential für X-by-Wire-Systeme im Automobilbau. Der Markt soll einer Studie zufolge von 1,38 Mrd. US-Dollar im Jahr 2007 auf 6,61 Mrd. US-Dollar im Jahr 2015 anwachsen. Insbesondere sinkende Preise von Systemkomponenten würden den Markt für X-by-Wire begünstigen.
Quelle:
http://www.elektroniknet.de

 

31.03.2008|Embedded Systems in zehn Jahren wirtschaftlich bedeutender als PCs

Foto: photocase.com

Die wirtschaftliche Bedeutung von eingebetteten Systemen soll bereits in weniger als zehn Jahren (im Jahr 2016) jene von herkömmlichen PC-Systemen übersteigen. Das ist das Ergebnis der aktuellen FAZIT Delphi-Studie, die zu 35 Zukunftsthesen Auskunft gibt. Dementsprechend wird sich auch der Softwaremarkt in den kommenden Jahren entwickeln. Ab 2015 soll die meiste Software für eingebettete Systeme entwickelt werden. Die Studie kann als PDF-Dokument unter dem angegebenen Link bezogen werden.
Quelle:
http://www.fazit-forschung.de

 

20.03.2008|MOST-Spezifikation Rev. 3.0 veröffentlicht
Die MOST-Kooperation hat eine neue Version der Spezifikation des MOST-Busses veröffentlicht. MOST (Media Oriented Systems Transport) dient der effizienten Übertragung von Audio- und Videostreams, Datenpaketen sowie Kontrollinformationen bei immer anspruchsvoller werdenden Infotainment-Anwendungen im Automobil. Mit der neuen Spezifikation stellt der Standard künftig z.B. auch Ethernetkanäle sowie Kanäle für eine isochrone Datenübertragung zur Verfügung.
Quelle:
http://www.mostcooperation.com

Foto: photocase.com

 

03.03.2008|Embedded World endete mit Rekordergebnissen
Die Embedded World, die vom 26. - 28. Februar in Nürnberg stattgefunden hat, endete erneut mit Rekordergenissen. So zeigten in diesem Jahr 675 Aussteller und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr ihre neuesten Produkte. Die Zahl der Fachbesucher konnte um 27 Prozent auf 17341 zulegen.
Quelle:
http://www.embedded-world.de

 

28.02.2008|Drahtlose Datenübertragung mit bis zu 5 Gigabit pro Sekunde
Das National ICT Australia (NICTA) hat einen Transceiver entwickelt, der in der Lage ist, bis zu 5 Gigabit Daten pro Sekunde über Distanzen von bis zu 10 Metern in Innenräumen drahtlos zu übertragen. Dank geringer Fertigungskosten soll sich der Baustein auch für Anwendung aus dem Bereich des Home Entertainments eignen. Die Massenfertigung der Transceiver soll innerhalb der nächsten drei Jahre beginnen.
Quelle:
http://www.elektronikpraxis.de

 

14.12.2007|Karlsruhe Institute of Technology ist jetzt offziell
Mit der Unterzeichnung der Gründungsurkunde wurden die Universität Karlsruhe und das Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) zum Karlsruhe Institute of Technology (KIT) fusioniert. Das KIT soll nach dem Vorbild des Massachusetts Institute of Technology (MIT) eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen werden. Das KIT hat rund 8.000 Mitarbeiter und verfügt über ein jährliches Budget von circa 600 Millionen Euro.
Quelle:
http://www.kit.org

 

03.12.2007|Neue EU-Forschungsinitiativen beschossen

Foto: photocase.com

Der EU-Ministerrat hat neue Maßnahmen zur Förderung der Forschung in der Europäischen Union beschlossen. Zu den beschlossenen Maßnahmen zählen unter anderem Technologie-Initiativen zur Förderung von eingebetteten Systemen und der Nanoelektronik. Außerdem wurde die Einrichtung eines Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) beschlossen. Das EIT soll sich als Netzwerk von Universitäten und Forschungseinrichtungen mit dem Klimawandel, erneuerbaren Energien und Informationstechnologie befassen.
Quelle:
http://www.golem.de/0711/56174.html

 

08.11.2007|Eclipse im professionellem Einsatz
Die freie Entwicklungsumgebung Eclipse wird zunehmend in Unternehmen eingesetzt. Das ist das Resultat einer Online-Befragung von International Data Corporation (IDC) und Eclipse Foundation, die im August und September bei über 1000 Befragten durchgeführt wurde. Demzufolge nutzen 91 Prozent der Befragten Eclipse im Unternehmen und sind angestellt oder selbständig. 64 Prozent gaben an, Eclipse einzusetzen, um damit Geld zu verdienen oder Kosten zu sparen. Im Embedded-Bereich sagten 29 Prozent der Entwickler mit weniger als einem Jahr Erfahrung, Eclipse für ihre Projekte einzusetzen. Bei den älteren Entwicklern, mit mehr als drei Jahren Erfahrung, sind es dagegen erst 12 Prozent, die Eclipse als Entwicklungsplattform für eingebettete Software verwenden. 96 Prozent der Befragten planen auch in Zukunft die Verwendung von Eclipse oder den Einsatz sogar noch auszubauen.
Quelle:
http://www.linuxworld.com.au

 

24.10.2007|Linux für die Westentasche
Die Version 4.0 des Mini-Linux Damn Small Linux (DSL) ist fertig und steht zum Download bereit. DSL 4.0 zeichnet sich durch einen besonders sparsamen Umgang mit den Systemressourcen aus. Dabei ist die DSL-Distribution nur 50 MB groß. Als Mindestanforderungen werden ein 486DX und 16 MB RAM genannt. Es lässt sich von CD-ROM, CF-Speicherkarte oder einem USB-Stick starten. Auch ein Start unter Windows ist möglich. Die aktuelle Version kann unter dem angegebenen Link heruntergeladen werden.
Quelle:
http://www.damnsmalllinux.org

 

02.10.2007|ZigBee PRO mit erweiterten Features

Aufbau Zigbee-Stack

ZigBee PRO wartet mit erweiterten Features auf. Neben der Unterstützung einer größeren Anzahl von ZigBee-Devices in einem Netzwerk gehören zum Beispiel eine verbesserte Fragmentierung großer Datenpakete, der dynamische Kanalwechsel im Falle von auftretenden Interferenzen und das automatische Adressen-Management von Devices zum erweiterten Umfang. Für die Mitglieder der ZigBee Alliance ist die neue Spezifikation ab sofort verfügbar. Alle anderen müssen sich noch bis Anfang 2008 gedulden. Einen Überblick in tabellarischer Form mit den Erweiterungen des ZigBee PRO Feature Set gibt es als PDF-Dokument unter der folgenden Adresse.
Quelle:
http://zigbee.org/imwp/download.asp?ContentID=11900

 

19.09.2007|USB 3.0 setzt auf Glasfaser

Foto: photocase.com

Intel hat auf dem Intel Developer Forum (IDF) für das Jahr 2008 einen ersten Entwurf von USB 3.0 angekündigt. In Zukunft soll USB auf Glasfaserkabel basieren. Damit USB dennoch zu den Versionen 1.0 und 2.0 abwärtskompatibel bleibt, soll ein Glasfaserstrang  zusätzlich in die USB-Kabel und -Stecker integriert werden. Gegenüber USB 2.0 soll sich die Übertragungsgeschwindigkeit mindestens verzehnfachen. Seit 2001 wurden weltweit rund 6,2 Mrd. Geräte mit USB-Schnittstelle verkauft.
Quelle:
http://www.golem.de/0709/54859.html

 

13.09.2007|V-Modell XT Release 1.2.1
Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (kurz: KBSt) hat die Version 1.2.1 des V-Modell XT veröffentlicht. Neuerungen sind unter anderem: eine englische Übersetzung, ein plattformunabhängiger Installer sowie ein überarbeitetes Tool-Set. Das V-Modell des Bundes existiert seit 1992. Im öffentlichen Sektor gilt es heute als Standardvorgehensmodell bei der Realisierung von Softwareprojekten. Bei Banken und Versicherungen sowie in der Automobilindustrie wird es zunehmend eingesetzt. Das neue Release kann unter dem angegebenen Link heruntergeladen werden.
Quelle:
http://v-modellxt.de

 

10.09.2007|IAB sieht noch keinen Ingenieurmangel in Deutschland

Foto: photocase.com

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das zur Bundesagentur für Arbeit gehört, sieht trotz Engpässen noch keinen flächendeckenden Mangel an Ingenieuren in Deutschland. Der Ingenieurmarkt sei noch nicht leergefegt, so das Institut in einer aktuellen Studie. Demzufolge suchen momentan noch rund 24.000 Ingenieure eine feste Anstellung. Vor allem ältere und weibliche Ingenieure hätten es immer noch schwer, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Das IAB erkennt daher auch nur einen „Mangel an jungen männlichen Ingenieuren bestimmter Fachrichtungen“.
Quelle:
http://www.iab.de

 

24.08.2007|Studenten wollen am liebsten zu BMW
Unter den Studenten der Ingenieurwissenschaften ist für 18,8 % BMW der Favorit als künftiger Arbeitgeber, gefolgt von Audi mit 17,1 % der Befragten. Es folgen Porsche (16,9 %), Siemens (13,9 %), DaimlerChrysler (10,3 %), EADS (7,2 %), Lufthansa Technik (6,3 %), die Fraunhofer-Gesellschaft (6,1 %), Robert Bosch (6,1 %) und Bosch Rexroth (5,8 %). Für die Umfrage wurden 6975 examensnahe Studenten der Ingenieurwissenschaften vom Berliner „trendence Insititut“ befragt. Die Studie „Das Deutsche Absolventenbarometer 2007“ kann in Auszügen als PDF-Datei unter dem unten angegebenen Link herunter geladen.
Quelle:
http://www.trendence.com

 

21.08.2007|Mögliches Potential für Bluetooth im Automobil

Foto: photocase.com

Bisher war der Einsatz von Bluetooth im Kraftfahrzeug eher verhalten und beschränkte sich hauptsächlich auf das Telefonieren über Freisprechanlagen. Das könnte sich laut IMS Research jedoch bald ändern, denn man sieht großes Potential von Bluetooth für Multimediaanwendungen. So ermöglichen erste Infotainment-Plattformen im Automobil bereits Wireless Audio Streaming via Bluetooth. Mit Bluetooth 3.0 könnte dann auch Video Streaming schon bald im Automobil Einzug halten.

Wachstumsmarkt Mikrokomponenten
grafik: ingenieurbüro barheine
Die Analysten von IC Insights sehen weiterhin gute Zeiten für Mikrocontroller (MCUs), Mikroprozessoren (MPUs) und Digitale Signalprozessoren (DSPs) und erwarten für 2008 einen Gesamtmarkt in der Größenordnung von 65 Mrd. US$. (Quelle: IC Insights)


Quelle:
http://www.imsresearch.com

 

08.08.2007|Neue Generation des MOST-Bus
Die MOST-Cooperation stellt auf der 13. Internationalen Konferenz Automobilelektronik, die vom 10. - 11. Oktober in Baden-Baden stattfindet, die neue Generation des MOST-Bus vor. MOST steht für Media Oriented Systems Transport und ist ein serielles Bussystem zur Übertragung von Audio, Video, Sprache sowie Daten über elektrische Leiter oder Glasfaser im Kraftfahrzeug. Die neue Generation MOST150 ermöglicht über Lichtwellenleiter Bandbreiten von bis zu 150 Mbit/s. Damit werden in Zukunft Anwendungen wie mehrfach-parallele, hochauflösende Videoübertragungen ermöglicht. Derzeit sind rund 45 Automodelle mit der MOST-Technologie ausgestattet.
Quelle:
http://www.mostcooperation.com

 

08.08.2007|Höhere Automobilpreise wegen CO2-Minderung
Das Prognoseinstitut B&D-Forecast rechnet trotz schwacher Nachfrage in den kommenden Jahren mit stark steigenden Automobilpreisen in Deutschland. Eine Ursache seien die notwendigen technischen Maßnahmen zur Erlangung der CO2-Ziele, die ab 2012 gelten sollen. So soll der Durchschnittspreis je Neuwagen von derzeit beinahe 25.000 Euro bis dahin um fast 2.000 Euro steigen.
Quelle:
http://www.n-tv.de/836300.html

 

07.08.2007|Infineon erwartet Veränderungen bei Elektronikarchitektur im Automobil
Um die wachsende Komplexität vernetzter elektronischer Systeme im Automobil auch in Zukunft noch zu beherrschen, erwartet Infineon, dass künftig große Funktionsbereiche zu Domänen zusammengefasst werden. Diese würden über leistungsfähige Backbones wie FlexRay kommunizieren. Gleichzeitig sieht man bei Infineon eine gegenläufige Dezentralisierung zu immer mehr Sensoren mit integriertem Mikrocontroller. Vorangetrieben werde diese Entwicklung vor allem durch immer neue Sicherheitsfunktionen und den steigenden Umweltschutzforderungen, etwa durch Hybridantriebe. In einem modernen Oberklassefahrzeug sind heute bis zu 80 Steuergeräte verbaut, die eine stärkere Zentralisierung erfordern.
Quelle:
http://www.all4engineers.com

 

23.07.2007|Hohe technische Hürden für Internet-TV

Foto: photocase.com

Um Fernsehen via Internet in die Wohnzimmer zu bringen, müssen noch viele technische Probleme gelöst werden. Das ist das Resultat der Internet TV Technology Conference, die am 17. Juli im kalifornischen San Jose stattfand. So mangelt es etwa noch an benötigten einheitlichen DRM-Techniken und Codecs, adäquaten Softwarelösungen, Applikationen, Webportalen, web-basierten Fernsehsystemen u.v.a.m. Auch die im Internet fehlenden Qualitity of Services (QoS) stellen eine besondere Herausforderung dar. Dennoch sind die Entwickler optimistisch, dass sich Internet-TV schon bald durchsetzen wird.
Quelle:
http://eetimes.eu/germany/201200161

 

20.07.2007|Weniger Elektronik im Automobil der Umwelt zuliebe?

Foto: photocase.com

46 Prozent der Autofahrer würden für die Umwelt auf elektronische Komforteinrichtungen im Auto verzichten. 34 Prozent verneinten die Frage, ob sie bereit wären, auf eine Vielzahl von elektronischen Helfern zu verzichten, um so zu einer Energieeinsparung und geringeren Umweltbelastungen beizutragen. Das ergab eine Studie unter 500 Autofahrern, die von der Unternehmensberatung 2hm & Associates durchgeführt wurde. Dabei ist die Bereitschaft von Kleinwagenfahrern mit 53 Prozent signifikant höher als bei Fahrern von Mittelklassefahrzeugen (33 %) und Automobilen der oberen Mittelklasse (20 %). 60 Prozent der weiblichen Teilnehmer äußersten sich positiv zu der Frage und würden verzichten.
Quelle:
http://www.automobilwoche.de

 

16.07.2007|Inoffizielle deutsche Übersetzung der GPL v3
Eine inoffizielle deutsche Übersetzung der GNU General Public License Version 3 hat Peter Gerwinski ins Netz gestellt. Die Übersetzung dient dem besseren rechtlichen Verständnis bei der Weitergabe von Software, die der GPLv3 unterliegt. Der deutsche Text stellt keine rechtliche Festlegung dar. Dies bleibt dem englischsprachigen Original vorbehalten.
Quelle:
http://www.gnu.de/documents/gpl-3.0.de.html

 

16.07.2007|EPA wünscht keine neue Debatte zu Softwarepatenten
Das Europäische Patentamt (EPA) wünscht zwei Jahre nach dem Scheitern der Novelle im Europäischen Parlament keine neue Diskussion über die Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen. Das ist das Resultat einer Konferenz in Brüssel, an der rund 100 Gegner und Befürworter von Softwarepatenten teilnahmen, zu der das EPA eingeladen hatte. Vor zwei Jahren hatte das Thema zu teils sehr hitzigen Diskussionen geführt.
Quelle:
http://www.epo.org/focus/news/2007/20070706_de.html

 

15.07.2007|Baden-Württemberg stark in Sachen Industrieforschung
Im Jahr 2005 arbeiteten in Deutschland 304.000 Forscher in rund 30.000 wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen. An erster Stelle lag Baden-Württemberg mit 82.300 Forschern, gefolgt von Bayern mit 77.200. Dabei hat die Anzahl von 2003 bis 2005 in Baden-Württemberg um 7,7 % zugenommen und in Bayern um 5,2 %. In Nordrhein-Westfalen waren 41.600 Forscher in 2005 tätig. Die Ausgaben der Wirtschaft für F&E sind in Deutschland von 2003 bis 2005 aber nur um lediglich 1,6 % auf 38,7 Mrd. Euro gestiegen. Das entspricht rund 1,7 % des deutschen BIP.
Quelle:
http://www.stifterverband.de

 

15.07.2007|Mittelständische Hightech-Unternehmen können Stellen nicht besetzen
Nach einer Studie des BITKOM können derzeit 60 Prozent der Hightech-Betriebe mit einer Größe von bis zu 250 Mitarbeitern ihre offenen Stellen für Fachkräfte nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten besetzen. Derzeit gebe es etwa 20.000 offene Positionen.
Quelle:
http://www.bitkom.org

 

13.07.2007|BMBF fördert Forschungsprojekt zur formalen Verifikation
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Forschungsprojekt „Verisoft XT“ in den kommenden drei Jahren mit 12 Mio. Euro. Ziel des Projekts ist die Erarbeitung eines Qualitätssiegels „Verified in Germany“. Dafür werden Methoden und Werkzeuge zur formalen Verifizierung des Designs integrierter Computersysteme entwickelt. Hintergrund sind die hohen wirtschaftlichen Schäden, die durch Softwarefehler verursacht werden. Sie liegen allein in Europa bei jährlich mehr als 100 Mrd. Euro. Ursachen sind die falsche Einschätzung der Anforderungen durch die Entwickler und die aufwendige Technologie zur Fehlersuche in komplexen Systemen. 70 bis 80 Prozent der Entwicklungszeit müssen heute für die Beseitigung von Softwarefehlern aufgewendet werden.
Quelle:
http://www.verisoft.de

 

06.07.2007|Urheberrechtsreform passiert Deutschen Bundestag

Foto: photocase.com

Die Urheberrechtsreform hat den Deutschen Bundestag mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP passiert. Mit der Urheberrechtsreform wird der künftige Umgang mit Kopien von Fachartikeln in der Wissenschaft und für Schulungszwecke, mit digital verfügbaren Werken in Bibliotheken, der Fernversand von Artikeln, der Umgang mit Privatkopien, Pauschalvergütungen sowie das Strafmaß bei Verstößen neu geregelt. Eine „Bagatellklausel“, die eine Strafverfolgung minderschwerer Fälle verhindern würde, ist nicht vorgesehen.
Quelle:
http://www.bundestag.de

 

05.07.2007|Moderne Unterhaltungselektronik benötigt viel Energie

Foto: photocase.com

Im Jahr 2020 werden 45 % des gesamten Energiehaushalts in Großbritannien von Geräten der Unterhaltungselektronik wie LCD- und Plasmafernseher benötigt. Das geht aus der Studie "The Ampere Strikes Back" der Energy Saving Trust Foundation hervor. 14 Kraftwerke würden dann allein für die Stromversorgung von Unterhaltungsgeräten gebraucht. Als Gründe werden die bei den Konsumenten immer beliebteren Großbildschirme und die Umstellung auf das digitale Fernsehen angegeben. Neue Geräte würden bis zum Dreifachen an Strom verbrauchen als die alten Fernsehgeräte mit Röhrentechnik, die sie ersetzen. Und auch digitale Radiogeräte stehen am Pranger; sie würden rund 8 Watt gegenüber 2 Watt bei einem analogen Gerät verbrauchen.
Quelle:
http://www.energysavingtrust.org.uk

 

03.07.2007|Mehr Linux-Entwickler in Nordamerika
Windows ist für Softwareentwickler in Nordamerika nach wie vor die mit Abstand am häufigsten verwendete Zielplattform, allerdings hat das Interesse an Linux nach einer Untersuchung der Evans Data Corporation im vergangenen Jahr zugenommen. Während die Anzahl jener Programmierer, die auf Windows ausgerichtet sind, von 74 % im Jahr 2006 auf 64,8 % in diesem Jahr sank, legte sie bei Linux um ein Drittel von 8,8 % auf 11,8 % zu. Auch andere Betriebssysteme konnten in der Gunst der Entwickler zulegen.
Quelle:
http://www.evansdata.com

 

29.06.2007|Eclipse „Europa“ ist da!
Mit Eclipse „Europa“ veröffentlicht die Eclipse Foundation ein koordiniertes Release mit insgesamt 21 neuen Versionen zahlreicher Projekte. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass die Projekte besser miteinander harmonieren. Für Entwickler von eingebetteten Systemen dürfte die neue Version des CDT-Projekts zur C- und C++-Programmierung mit seiner verbesserten Unterstützung von WindowsCE 5.0 von besonderem Interesse sein.
Quelle:
http://www.eclipse.org/europa

 

29.06.2007|Mikrocontroller-Markt wächst weiterhin kräftig

Foto: photocase.com

Das Marktforschungsinstitut Databeans sagt von 2007 bis 2012 für den Umsatz mit Mikrocontrollern ein Wachstum von jährlich 8 % voraus. Der Umsatz soll in diesem Zeitraum von heute 13,7 Mrd. auf dann 20,5 Mrd. US$ steigen. Der Absatz soll von 10,2 Mrd. auf 15,7 Mrd. Stück wachsen. Der Stückpreis soll mit 1,30 bis 1,39 US$ nahezu konstant im Vergleich zu heute (2007: 1,34 US$) bleiben. Grund dafür, so die Analysten, sei der zunehmende Wechsel von 8-Bit- auf 16-Bit- und 32-Bit-Controller.
Quelle:
http://www.elektroniknet.de

 

28.06.2007|Firewire soll schon bald an Bedeutung verlieren
Die Anzahl der elektronischen Geräte, die mit Firewire-Schnittstelle (IEEE 1394) ausgestattet sind, soll im kommenden Jahr bereits ihren Zenit überschritten haben und ab 2009 leicht zurückgehen. Das ist die Aussage des Marktforschungsinstituts In-Stat in einer aktuellen Studie. Eine Ursache ist der Erfolg der USB-Schnittstelle, die heute praktisch in jedem PC zu finden ist und von Intel gepusht wird. Auch bei Camcordern zeigt sich die rückläufige Bedeutung von Firewire: Lag die Anzahl der Geräte mit Firewire im Jahr 2005 noch bei 85 %, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 77 %.
Quelle:
http://www.in-stat.com

 

Foto: Wikipedia 

25.06.2007|NASA gibt „Reusable Robotic Software“ frei
Die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA hat eine Betaversion ihrer Software CLARAty zur Steuerung von mobilen Robotern zum Download bereitgestellt. Die Software bietet eine Programmierschnittstelle für C++ mit allgemeinen Funktionen für Steuerung und Navigation. Unterstützt werden zur Zeit Linux und VxWorks für x86 und PowerPC. Die Software steht unter der Opensource-Lizenz TSPA und kann unter dem angebenen Link heruntergeladen werden.
Quelle:
http://www.jpl.nasa.gov

 

24.06.2007|Forscht die Automobilindustrie am Markt vorbei?

Foto: photocase.com

Das behaupten zumindest die Strategieberater von Oliver Wyman in ihrer Studie „Car Innovation 2015“. Demzufolge sollen die Autobauer hunderte Milliarden Euro für die Entwicklung neuer Systeme verschwenden, die vom Markt nicht angenommen werden, die vom Kunden aber letztendlich doch in Form immer höherer Autopreise bezahlt werden müssen. Als Beispiele werden etwa Nachtsichtgeräte oder bundesweit verfügbare Fernsehfunktionen im Auto genannt. Laut Studie geben die Automobilhersteller weltweit bis 2015 rund 800 Mrd. Euro für Forschung und Entwicklung aus; davon sollen 320 Mrd. Euro in den Sand gesetzt werden.
Quelle:
http://www.welt.de

 

24.06.2007|Forschungsprojekt für dynamische eingebettete Systeme
Mit der wachsenden Komplexität eingebetteter Systeme steigen die Herausforderungen für die Entwicklungsingenieure. Ein Grund ist z.B. die wachsende Anzahl zu integrierender Teilsysteme. Das Projekt „Analysis and Design of run-time Reconfigurable, heterogeneous Systems“ (ANDRES) möchte mit der Entwicklung eines fortgeschrittenen Entwicklungs- und Analyseprozesses diesen Herausforderungen begegnen. So sollen etwa neuartige Werkzeuge und Konzepte im Rahmen des Projekts entwickelt werden. Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union gefördert und hat eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren.
Quelle:
http://andres.offis.de/

 

08.06.2007|Ubuntu-Linux für Embedded Systems
Die Linux-Distributon Ubuntu für eingebettete und mobile Systeme soll im Oktober erscheinen. Erste Geräte werden 2008 erwartet. Ubuntu Mobile and Embedded ist für Intels neue "Mobile Internet Device"-Plattform (MID) optimiert. Als Anwendungen kommen etwa mobile Video-Devices in Frage. Embedded Ubuntu wird zahlreiche Optimierungen erfahren, so z.B. für ein schnelleres Hochfahren des Systems. Außerdem wird Ubuntu-Linux für eingebettete Systeme weniger speicherhungrig sein als die Desktop-Variante.
Quelle:
http://www.ubuntu.com

 

01.06.2007|Programmierschnittstelle für Flash-Memory

Foto: photocase.com

Intel, Microsoft und Dell haben sich zur Non-Volatile Memory Host Controller Interface Working Group (NVMHCI) zusammengeschlossen, um eine standardisierte Programmierschnittstelle für Flash-Memory zu erarbeiten. Der neue Standard soll Betriebssystemen den einheitlichen Zugriff auf Solid State Disks und Hybridfestplatten ermöglichen. Eine erste Spezifikation ist für die zweite Jahreshälfte dieses Jahres vorgesehen. Erste Chipsätze werden Ende 2008 oder Anfang 2009 erwartet.
Quelle:
http://www.eetimes.com

 

15.05.2007|EU: 1,2 Mrd. Euro für Embedded Systems
In das Forschungsprogramm ARTEMIS der Europäischen Union fließen in den nächsten sieben Jahren insgesamt 1,2 Mrd. Euro. Das gaben die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien, Viviane Reding, und der EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung, Janez Potočnik, in Brüssel bekannt. Ziel des ARTEMIS-Programms ist es, die Entwicklung von eingebetteten Systemen in Europa voranzutreiben.
Quelle:
http://www.europa.eu

 

Foto: Wikipedia 

18.04.2007|2006 war ein gutes Jahr für den Profibus
Im vergangenen Jahr wurden weltweit nach Informationen der Profibus-Nutzerorganisation (PNO) 3,4 Millionen Profibus-Knoten verkauft. Die Gesamtanzahl der installierten Knoten hat damit die Marke von 18,8 Millionen überschritten. Besonders dynamisch hat sich dabei der asiatische Raum – allen voran der chinesische Markt – entwickelt. Für China rechnet die PNO auch in den kommenden Jahren mit einem überproportionalem Wachstum.
Quelle:
http://www.profibus.de

 

16.04.2007|Wachstumsmarkt Embedded Systems
Aufgrund einer Studie der Wirtschaftsberater von Roland Berger und des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) bieten eingebettete Systeme glänzende Wachstumsperspektiven. Der weltweite Markt für Hard- und Softwarelösungen in diesem Bereich soll von derzeit 143 Mrd. Euro auf 200 Mrd. Euro im Jahr 2010 wachsen. Deutschland gehört zu den Nationen, die von dieser Entwicklung besonders profitieren sollen.
Quelle:
http://www.bitkom.org

 

28.03.07|AUTOSAR Release 2.1
Die aus internationalen Automobilherstellern und Zulieferern bestehende Initiative AUTOSAR (AUTomotive Open System ARchitecture) hat die Version 2.1 zur Nutzung freigegeben. Ziel von AUTOSAR ist die Entwicklung einer offenen Plattform für künftige elektronische Systeme in Kraftfahrzeugen. Kernstück bildet das AUTOSAR Runtime-Environment (RTE), eine Art Middleware, welche die tatsächliche Steuergerätetopologie abstrahiert. In das neue Release sind Erfahrungen und Ergebnisse interner Validierungen und Tests eingeflossen.
Quelle:
http://www.autosar.org

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Copyright © 2012 Ingenieurbüro Barheine - Embedded Systems, Ettlingen
Dipl.-Inf. Olaf Barheine, Freiberufler, IT-Consultant, Programmierer